Hiermit möchten wir, die Mitglieder der Europäische Koalition für eine gerechte und effektive Drogenpolitik (ENCOD), einer transeuropäischen Plattform von Nicht-Regierungsorganisationen und einzelnen Personen, die in der Drogenthematik tätig sind, Ihre Aufmerksamkeit auf eine dringende Angelegenheit lenken.
Wir haben Grund zu der Annahme, dass die Europäische Kommission die Dialogmechanismen mit der Zivilgesellschaft manipuliert und unterminiert. Weiterhin werden Gelder, welche für genau diese Gespräche mit der Zivilgesellschaft von dem Europäischen Parlament vorgesehen waren, missbraucht um Initiativen „von oben herab“ durchzuführen, nach denen außerhalb der Europäischen Kommission niemand gefragt hat.
Konkret beziehen wir uns auf die Art und Weise, mit in der die Drogenkoordinationseinheit des Kommissar für Justiz, Freiheit und Sicherheit mit dem sogenannten „Zivilgesellschaftlichen Forum zu Drogenpolitik der in EU“ (im folgenen „CSF“ genannt) umgegangen wird.