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Veröffentlicht am 4. April 2012  von encod

HANFWANDERTAG 2012 WIEN

5. Mai 2012

Hanfwandertag

13.00

Europaplatz, Wien



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Mit diesem Hanfwandertag wollten wir beweisen, daß es nicht nur 62 "grünalternative Hanseln" sind, die für eine Legalisierung von Cannabis eintreten. Vielleicht weiß Herr Mahdalik auch nicht, dass auch viele seiner Wähler Cannabis konsumieren, sowohl als Freizeitdroge als auch aus medizinischen Gründen. Das gilt im Übrigen auch für die ÖVP. Außerdem will die Volkspartei den Hanfwandertag als "Party" abtun und durch diese Demonstration einen wirtschaftlichen Schaden für die Handelsbetriebe in der Mariahilferstraße konstruieren. Der wirtschaftliche Schaden findet aber in Wirklichkeit durch das Verbot von Cannabis und die Kriminalisierung statt. Laut einer OECD-Studie kostet die Verfolgung von Cannabiskonsumenten jedem Europäer durchschnittlich 100 Euro pro Jahr, was für Österreich bereits eine knappe Milliarde bedeutet (europaweit lagen die Kosten in den letzten Jahren zwischen 35 und 60 Mrd. Euro). Dieses Geld könnte vernünftiger genutzt werden! Außerdem fließt das Geld der Konsumenten nach einer Freigabe nicht weiter in die illegalen Kanäle des Schwarzmarktes, sondern wird ein Teil der Wirtschaft. Arbeitsplätze und Umsätze verbessern somit auch das Bruttonationalprodukt.

Am Hanfwandertag ist nur die Spitze des Eisberges zu sehen, denn der Großteil der Konsumenten hat nachwievor Angst vor Verfolgung und Repressionen. Tatsächlich gibt es in Österreich jährlich etwa 20.000 Anzeigen aus diesem Titel und daraus folgend ungefähr 2.000 Verurteilungen. Aber auch die, die nicht verurteilt werden, müssen mit weiteren Problemen rechnen. Viele verlieren den Führerschein und oft auch den Arbeitsplatz. Es kommt sogar so weit, dass Eltern ihre Kinder entrissen werden. Behörden stellen oft rechtswidrige Bescheide aus, die nur mit Hilfe von kompetenten Rechtsanwälten mühsam beeinsprucht werden können. Verurteilten Konsumenten droht eine Stigmatisierung wie Gewaltverbrechern.

Fehlende Aufklärung führt auch zu reißerischen Schlagzeilen wie z.B. „Hasch am Ring“ in reißerischen Boulevard-Blättern: Da gehen irgendwo ein paar Hanfpflanzen auf und sämtliche Medien stürzen sich auf die Geschichte. Von „giftgrünen“ Blättern wird berichtet und die Polizei rückt aus um die Pflanzen abzuernten und zu analysieren. Alles nur wegen ein paar harmloser Pflanzen.





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The European Coalition for Just and Effective Drug Policies, is a pan-European network of currently 140 NGO’s and individual experts involved in the drug issue on a daily base. We are the European section of an International Coalition, which consists of more than 200 NGOs from around the world that have adhered to a Manifesto for Just and Effective Drug Policies (established in 1998). Among our members are organisations of cannabis and other drug users, of health workers, researchers, grassroot activists as well as companies.


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