[*)]
Encod.org
Europe

 

GOLD MEMBERS


RED MEMBERS


GREEN MEMBERS

Cannabis Cura Sicilia
Alberto Saint Cort
NORML FRANCE
A.C.C. IPANEMA
Cannabis Social Club - Bozen
Bill Griffin
Enecta C.V.
SeedMarket.com
LA MACA
NEWSWEED
DINAFEM
IRKA
SANTYERBASI GROWSHOPS
ZRK.SI - Cannabis regulation institute Slovenia
MEDICINAL STAR’S
ALBO SHANTI
FIELDS OF GREEN FOR ALL
CIRCULO SECTORIAL CANNABICO
ARGE CANNA
Sensi Seeds
Asociacion Cannabica 4/20
COL.CAN.CAN
Bart B
OVERGROW.IT
GROWERLINE
CANAPA INFO POINT
Manuel Fernandez
LEOLED GROW LIGHTS
Marco Moscatelli
Associazione Culturale Tuanis - Canapamundi
Andrej Kurnik
Hanfinstitut
TREE OF LIFE - AMSTERDAM CANNABIS SOCIAL CLUB
Francis Costelloe
High Supplies - Cannabis Seeds Shop
PARADISE SEEDS
Patrick Firnkes
Assonabis
Coffeeshop Pink
Asociación Hempower
Tricomaria.com
FAC
DOUG FINE
Bushdoctor

MEMBERSHIP / view all

 
Startseite > Deutsch (de) > Cannabis Social Club > CSCS IN EUROPA > MANIFEST ZUR UNTERSTÜTZUNG VON PANNAGH
Veröffentlicht am 26. Dezember 2013  von encod

MANIFEST ZUR UNTERSTÜTZUNG VON PANNAGH

Pannagh, einer der ältesten Cannabis Social Clubs in Spanien wird strafrechtlich verfolgt. Die Staatsanwaltschaft fordert bis zu 6 Jahre Haft für die Clubvorsitzenden, auch Martin Barriuso.

Bitte verteilen Sie dieses Manifest so viel wie möglich in den sozialen Netzen, auf Webseiten, mit Emails und auf allen anderen Kanälen, die Ihnen sonst noch einfallen. Jeder, der sich diesem Manifest anschließen möchte, kann an freepannagh at gmail.com schreiben. Bitte geben Sie in Ihrer Mail kurz an, ob Sie das Manifest persönlich oder als Einrichtung unterstützen. Es soll bald in anderen Sprachen vorliegen und wir freuen uns über jegliche Unterstützung hierbei.



Alle Fassungen dieses Artikels: [Português] [English] [français] [Nederlands] [Español] [slovenčina] [Deutsch]





Zwei Jahre nach der vorsorglichen Schließung des Cannabiskonsumenten-Vereins Pannagh fordert die Staatsanwaltschaft Gefängnisstrafen von insgesamt 22 Jahren und Geldstrafen von fast 2,5 Mio. Euro für fünf Mitglieder des Vereins.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Vorsitzenden Martin Barriuso, dem Schatzmeister Igor Gaminde und dem Schriftführer des Vereins „Drogenschmuggel-Delikte von außerordentlichem Umfang“ vor und fordert Gefängnisstrafen von 4,5 Jahren, außerdem die Beteiligung an einer „kriminellen Organisation“ und fordert zusätzliche 1,5 Jahre. Es wurde gegen die drei eine Kaution von einer Million Euro festgesetzt, all ihr Besitz wurde beschlagnahmt. Die anderen beiden Angeklagten, zwei Mitglieder mit einem Erntehelfervertrag, werden des Drogenschmuggels angeklagt, Gefängnisstrafen von zwei Jahren und eine Geldstrafe von 1.000 EUR wurden gefordert.

In Anbetracht dieser Tatsachen wollen die Unterzeichner folgendes öffentlich kundtun:

- Der Cannabiskonsumenten-Verein Pannagh wurde 2003 als gemeinnütziger Verein gegründet. Mitglieder sind erwachsene Cannabiskonsumenten, sein Ziel ist die Verringerung der Gefährdung seiner Mitglieder durch den Schwarzmarkt und die Schadensminimierung durch die Verwendung der Pflanze.

- Es ist allgemein bekannt, dass Pannagh versucht, alternative Versorgungskreisläufe für Cannabis innerhalb der rechtlichen Grenzen zu schaffen und den Schwarzmarkthandel zu verringern. Zu diesem Zweck hat Pannagh seit einigen Jahren einen geschlossenen Cannabis-Anbaukreislauf organisiert. Von verschiedenen Gerichten wurde dieses Vorgehen wiederholt für legal befunden. Alle vorherigen Klagen wurden durch rechtskräftige Urteile, z.B. Gerichtsbeschlüsse der Provinzgerichte Bizkaia und Álava, abgewiesen. In beiden Fällen wurde konfisziertes Cannabis wieder an den Verein zurückgegeben.

- Wir sind der Meinung, dass die Schließung von Pannagh (die jetzt zwei Jahre andauert) und die Anklage mehrerer Mitglieder ein gutes Beispiel für die Rechtsunsicherheit ist, die bezüglich der Aktivitäten von Pannagh herrscht. Dies ist eine Situation, die der Verein schon seit Jahren auf unterschiedlichen Ebenen hinterfragt hat und die vom baskischen Parlament anerkannt wurde mit der Resolution zur Schaffung einer Initiative zur Regelung von Cannabis Social Clubs.

- Bemerkenswert ist, dass sich Pannagh seit seiner Gründung für die Einführung von Rechten und Pflichten für Cannabiskonsumenten einsetzt und auch für eine umfassende Regulierung des Anbaus der Pflanze. Seit Jahren sind diese Aktivitäten der De-Facto-Regierung bekannt und werden von ihr toleriert.

- Besonders besorgniserregend ist, dass drei Mitglieder aus dem Vorstand von Pannagh die Beteilung an einer kriminellen Organisation vorgeworfen wird, wenn diese Gruppe doch tatsächlich das Gegenteil ist: ein legal registrierter Verein, dessen Aktivitäten sich ohne jede Verheimlichung entwickelt haben. Es ist nicht nur unfair, die schwerer zu bestrafen, die versuchen, sich an die vom Gesetz vorgegebenen Kanäle zu halten, sondern es könnte der Eindruck entstehen, dass es sicherer ist, sich von ihnen fern zu halten.

- Ohne näher auf die genauen rechtlichen Schritte einzugehen möchten wir dem Angeklagten unsere Unterstützung für dessen Öffentlichkeitsarbeit zum Ausdruck bringen und damit für die gesamte Gruppe der Cannabiskonsumenten. Wir finden ihr Engagement für die Schaffung einer gesetzlichen Regelung für Menschen, die in unserer Gesellschaft Cannabis verwenden, und ihren Einsatz für eine gerechtere und wirksamere Sozialpolitik positiv und konstruktiv.

Bitte verteilen Sie dieses Manifest so viel wie möglich in den sozialen Netzen, auf Webseiten, mit Emails und durch alles, was Ihnen sonst noch einfällt. Jeder, der sich diesem Manifest anschließen möchte, kann an freepannagh at gmail.com schreiben. Bitte geben Sie in Ihrer Mail kurz an, ob Sie das Manifest persönlich oder als Einrichtung unterstützen. Es soll bald in anderen Sprachen vorliegen und wir freuen uns über jegliche Unterstützung hierbei.





Share |



auf diesen Artikel antworten


The European Coalition for Just and Effective Drug Policies, is a pan-European network of currently 160 NGO’s and individual experts involved in the drug issue on a daily base. We are the European section of an International Coalition, which consists of more than 400 NGOs from around the world that have adhered to a Manifesto for Just and Effective Drug Policies (established in 1998). Among our members are organisations of cannabis and other drug users, of health workers, researchers, grassroot activists as well as companies.


E-mail Secretariat: office (at) encod.org Privacy: Updated August 2017
© Encod.org 2014 :: Design by: Navetrece.com